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Freitag, 31. August 2001, 22:20

Hallo Jägers und Schützen,

hat jemand irgendwelche praktische Erfahrungen bezüglich der Patrone 7mm Rem. Mag.? Der Grund ist, daß ich mir eine Stainless-Ausführung der Steyr SBS 96 Pro Hunter für die Auslandsjagd, bzw. bewaffnete Reisen im Ausland in nassem Klima, eventuell sogar Salzwasser zulegen möchte und da ist das dickste erhältiche Kaliber eben die genannte Patrone. Ich bin auch für Alternativen in Stainless zu der genannten Waffe dankbar.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende mit viel Anblick und wo möglich
--
Waidmannsheil !
M.
Wenn zur Zeitenwende der Mensch vor den Arten der Erde seine zügellose Vermehrung entschuldigt, könnte es sein, daß sogar die Steine Tränen der Freude vergiessen.

2

Freitag, 7. September 2001, 13:42

Also lieber HUNTER;
ich habe selber keine 7mm Rem Mag ,aber ein Freund.
Ich habe auf grund der von Ihm(ich beobachtet)und meinen (mit seiner Waffe geschossen) Erfahrungen, bereits mal einen Thread in einem anderen Forum gestartet gehabt.
Habe ich Dir mal kopiert und unten eingefügt. Da kannst Du ja mal in Ruhe nachlesen.
Eine Alternative wäre ( meines erachtens) eine .338 Win Mag. Die gibt es übrigens auch als Stainless Ausführung für 1700DM (Winchester Modell 70) achte aber auf eine lange Auszieherkralle= pre64 -Ausführung!!! Hat entscheidende Vorteile, bei der JAgd auf Wild welches dich auch mal annehmen kann. Die Patrone wird immer ! aus dem PAtronenlager geholt und du kannst nach repetieren. Wenn die Hülse steckt, und ein kurzer Auszieher über die Rille springt,...Beine in die Hand :dance2: pder einen guten Back Up schützen dabei haben :smokin:
So und nun viel Spaß
WeiHei
Konstantin

Hallo,
ich habe mal eine Frage inwiefern jemand von Euch Erfahrungswerte zu dem Kaliber auf Hochwild "vorweisen" kann. Ein Freund von mir hat eine SAuer 90 in o.a. Kaliber. Die Waffe ist 1A und die Schußleistung ist auch sehr gut. Nur die Frage des Geschoßes ist ein wenig "heikel", zumindestens wenn das Kaliber auf Schwarzwild auf nahe bis mittlere Entfernungen eingesetzt werden soll,finde ich zumindestens. Bei der 7mm Rem Magnum handelt es sich ja um eine Patrone die bei einem relativ kleinen Kaliberdurchmesser "mächtig viel" Geschwindigkeit aufbaut, und der geeignete Einsatzgebiet ist wohl klar in Richtung ALPIN zu sehen,d.h. mittleres Wild auf weite Distanzen.
Ein Problem ist sicherlich das es nur Geschoße bis maximal 11,5g (selbst im wiederladebereich)gibt und mann bei einem solchen "sooperpooper" ja auch ein Geschoß nehmen sollte was relativ hart ist, damit man bei dem recht kompakten Schwarzwild eine ausreichende Tiefenwirkung erzielt. Leichtes Geschoß+hohe Geschwindigkeit auf "kompaktes" Schwarzwild "sollte" ja eigentlich den unerwünschten Effekt des zerplatzen des Geschoßes bewirken.
Mein Freund schießt derzeit das (recht weiche) RWS KS Geschoß. Die wirkung auf Rehwild würde ich auf mittlere Entfernung als eher ...naja..( i.d.R. min. 40meter flucht)bezeichnen. Auf weitere Entfernung, gute Augenblickswirkung aber zu hohe Wildbretentwertung(zumindestens falls die Patrone Knochen "zu fassen" kriegt).
Bislang hat er mit dem Geschoß noch kein SW erlegt, ich bin aber der Meinung, das das Geschoß höchstwahrscheinlich kein Ausschuß bringen wird,und somit auf SW ausscheidet.
Empfehlenswertere Geschoße sollten doch Barnes X ( falls der Lauft damit schießt), Winchester Failsafe oder Nosler Partition seien. Trotz der harten Geschoßkonstruktion sollten die Geschoße doch eigentlich noch eine gute Wirkung auf Rehwild zeigen, durch die hohe V.
Also falls hier mal jemand seine Erfahrungen wiedergeben kann, wäre ich sehr dankbar.
Sorry, für die lange Geschichte :)

WeiHei und bis bald
Konstantin

[ANTWORTEN]


Re[0]: Geschoße für 7mm Remington Magnum
Horrido Konstantin!
Kann auch nicht aus eigener Erfahrung sprechen aber einer meiner Jagdfreunde führt eine 7mm Rem.Mag.. Er verwendete auf Sauen core locked. Immer Ausschuss bei Sauen bis 50kg, reichlich Schweiss, Fluchten bis 80m.
Wildpretentwertung deutlich!
Hat nun auf KS und TIG umgestellt, noch keine Ergebnisse.
[ANTWORTEN]


Re[0]: Geschoße für 7mm Remington Magnum
Horrido.
Ein Kumpel führt eine Mauser 66 in diesem Kaliber. Er verwendet das 11,3 Gramm Nosler Part. und ist zufrieden. Mit Sicherheit gibt es einen Ausschuß, die Entwertung ist eher mäßig bis gar nicht vorhanden. Allerdings kann es zu mehr oder weniger langen Todesfluchten (bis max. 80 Meter) kommen, wenn kein Knochen getroffen wird (hinter Blatt), was ich auf Grund der reichlich vorhandenen Pirschzeichen (Schweiß) für völlig normal und akzeptabel halte.
Ich habe ein paar Stücke Schwarzwild für ihn "nachgesucht", die keinen Hund vor irgendwelche Probleme gestellt hätten.
[ANTWORTEN]


Re[0]: Geschoße für 7mm Remington Magnum
Weidmannsheil Konstantin!
Wie rihctig erkannt hast ist die 7mm Rem. Mag. eher für weite Entfernungen geeignet. Als Geschoß kann ich die Nosler Partion empfehlen, da es Aufgrund der Konstruktion fast unmöglich ist, daß sich das Geschoß ganz zerlegt. Für Rehwild ist es sicher nicht zu hart, da es eigentlich ein sehr weiches expandierfreudiges Geschoß ist, wo die Aufpilzung durch den Steg verhindert wird. Es gibt eigentlich immer Ausschuß. Ich habe das Geschoß selbst lange Zeit im Kaliber 7x64 geführt und war auf Rehwild begeistert, da alles im Knall lag. Habe aber wegen dem starken Unterwuchs im Wald auf die TIG umgestellt und bin damit auch sehr zufrieden. Obwohl ich letzte Woche ein etwas unglückliches Erlebnis hatte. Ich Schoß auf eine freistehenen Überläuferkeiler und die Kugel änderte im Körper die Richtung so stark, daß ich eine Frischling mit 7 kg auch erwischte, der am Platz gebannt war, da das Geschoß das Schulterblatt zerstört hatte, aber nicht in der Lage war in die Kammer vorzudringen. Beim Aufbrechen fand ich das Geschoß und kam auch auf die Lösung, bei durchdringen des Überläufers kam es zu einer Trennung zwischen Mantel und Bleikern, somit der Frischling nur noch vom Mantel getroffen wurde. Und bei einem Gewicht von höchstens 2 Gramm ist die Wirkung halt nicht mehr berauschend.
[ANTWORTEN]


Re[0]: Geschoße für 7mm Remington Magnum
Hallo Konstantin!
Ich hatte ähnliche Probleme mit dem KS-Geschoß 10,5g im Kaliber 7mm Rem.Mag.(mit Blaser SR 850/88).
Bei Rehwild und schwachem Schwarzwild war die Schockwirkung auch bei schlechtem Schuß enorm.Die Stücke lagen überwiegend im Feuer,jedoch die Wildpretzerstörung war sehr groß.Bei Gams-für diese Wildart habe ich ursprünglich die Waffe gekauft-einfach super!
Da dieses Gewehr eine besonders gute Schußleistung und Spannvorrichtung hat,verwendete ich die Waffe machmal für Hoch-und Schwarzwild. Bei Überläufer und Kalb OK.Die Wirkung auf Hirsch-und starkes Schwarzwild war ebenfalls sehr gut.Durch die komplette Energieabgabe im Wilkörper hatte ich "NIE" einen Ausschuß,das Restgeschoß lag direkt unter der Decke bzw. Schwarte auf der Ausschuß-Seite.Ich habe jetzt auf Vulkan 11g umgeschossen,ich hoffe das der Auschuß jetzt sichergestellt ist.(noch kein Praxisergebnis)
Zur Bockzeit verwende ich meine .243 oder 5,6x57 ebenfalls mit KS-Geschoß und bin sehr zufrieden.Fluchten von 30 bis 50 Schritt kommen auch bei guten Teffern vor und waren für mich nie ein Problem.Es kommt nicht nur auf Kaliber und Geschoß an,ein vertraut äsendes Wild verhält sich beim Schuß anders als ein Stück das bereits zur Flucht angesetzt hat!
[ANTWORTEN]

Re[1]: Geschoße für 7mm Remington Magnum
Habe das 140,150 und 160 gr Nosler Partition in der 7 Rem verwendet und kann folgendes sagen:
bei leichtem Wild (Reh) z.T. brutale Ausschüsse bis 15 cm Durchmesser, Fluchten bis 50 m bei der Hälfte der Stücke.
bei stärkerem Wild (bis 120 kg aufgebrochen) hatte ich immer Ausschuß, allerdings manchmal sehr klein da sich offensichtlich nur mehr Geschoßreste durchgequält haben, nicht ausreichend für eine Schweißfährte.

Bin dann zu meiner vollsten Zufriedenheit auf das Barnes "X" 150 gr umgestiegen, kaum Wildbretzerstörung auch bei leichten Stücken und geringen Distanzen,Ausschüsse mit guter Schweißfährte auch bei stärkerem Wild. Augenblickswirkung wie beim Nosler.

Das Swift "A"Frame, Winchester FailSafe u.ä. sind wohl dazwischen anzusiedeln, durch das Blei vorne gibts sicher mehr Wildbretzerstörung.

3

Sonntag, 9. September 2001, 14:34

Hallo Konsantin,

herzlich willkommen. Hut ab vor der Arbeit, die Du dir gemacht hast, um mir möglicht ausführlich zu antworten. Ich habe mich mittlerweile für eine Winchester 70 in stainless, die wieder mit langem Auszieher gefertigt wird, entschieden. Als Kaliber habe ich mich, unabhängig von Deinem Rat, für die .338 WinMag. entschieden.


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Waidmannsheil !
M.
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4

Montag, 10. September 2001, 17:31

Hast Du Sie dir schon gekauft??
Ansonsten hätte ich eventuell eine "quelle" wo Du Sie ein bißchen günstiger bekommst, als bei Fran..... und Co
weiHei
Konstantin

5

Dienstag, 11. September 2001, 13:00

Hallo Konstantin,
nein, ich habe die Waffe noch nicht gekauft, hba edies aber zum Ende diesen Jahres vor und würde dann gerne auf Dein freundliches Angebot zurückkommen.
Danke.


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Waidmannsheil !
M.
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6

Freitag, 9. November 2001, 23:05

Hallo Hunter!
Wohin soll denn die Auslandsjagd gehen?
Ich habe schon desöfteren im Ausland gejagt(Kanada)und bevorzuge die 300.Win.Mag. mit einem 11,7 g Grand Slam-Geschoss. Dies wird allen jagdlichen Situationen von Deer über Elch bis Schwarzbär gerecht oder willst du Elefanten jagen ? Auf dem Gebiet kann ich dir dann nicht weiterhelfen. Schreib mal etwas näheres über das Ziel deiner Jagdreise. Bei Gelegenheit werde ich noch einige Jagderlebnisse mit Elch und Bär und über das Jagen im kanadischen "Bush" veröffentlichen.

Weihei




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Blackbear
Blackbear

7

Samstag, 10. November 2001, 20:04

Zitat


Original von Blackbear:
Hallo Hunter!
Wohin soll denn die Auslandsjagd gehen?


Hallo Blackbear,
bei dem Kauf dieser Waffe habe ich nicht primär an eine Auslandsjagd gedacht, sondern an eine Reise, bei der es sich unbedingt empfiehlt, bewaffnet unterwegs zu sein. Die Waffe muß auf Grund der Umweltbedingungen aus Stainless sein. Es geht dabei um eine Tour mit Seekajaks um einen Teil (Umnak Island, Unalaska Island und Unimak Island) der Aleuten-Inselkette oder um die Insel Kodiak (Alaska). Wie ich oben schon irgendwo geschieben habe, habe ich mich jezt wahrscheinlich für eine Winchsester 70 mit langen Auszieher in .338WinMag entschieden. Mit der .338 sollte man für alles, was in dieser Gegend zu erwarten ist, gut gerüstet sein. Eigentlich hätte ich ja gerne die 8x68S genommen, da ich schon eine Waffe in diesem Kaliber habe, aber es gibt momentan keinen Hersteller, der dieses Kaliber "von der Stange" in Stainless anbietet. Vielleicht lasse ich die Winchester auch mit einem Stainless-Lauf in 8x68S ausrüsten. Da habe ich aber noch ein Jahr Zeit, mir darüber einig zu werden.

Auf Deine Reiseberichte bin ich schon gespannt.

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Gun´s can save lives - maybe your´s ! Waidmannsheil !
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